Ferkel statt Gott!

Eine aktuelle Kampagne des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Zensur eines religionskritischen Kinderbuches mit dem Namen „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ nötigt mich jetzt zum ersten Beitrag.
Das Ministerium behauptet ein religionskritisches Kinderbuch sei „geeignet, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer (sic!) eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu gefährden“. Was ein Unsinn. Mit dieser Argumentation könnte man zwar zu Recht die Religionen auf den Müllhaufen der Geschichte werfen, wo sie hingehören, aber mit dieser Begründung gegen Humanisten und Religionskritiker vorzugehen, ist geradezu grotesk.
Die Giordano Bruno Stiftung und der Alibri Verlag haben nun eine Kampagne gegen den Zensurantrag gestartet.

Rettet das Ferkel!

Nachdem ich mir die Seite ein bisschen angeschaut habe und ich sowieso humanistische Religionskritik befürworte, gebe ich jetzt noch einen anti-religiösen Merchandise-Tipp:

Zwei Kollektionen der „Glaubst du noch oder denkst du schon“-Postkartenserie im Denkladen zu erstehen mit sensationellen Motiven

Kollektion 1

Kollektion 2

Als Abschluss noch ein Zitat aus einer Petition der Giordano Bruno Stiftung

Fazit: Hätten die Aufklärer der Vergangenheit nicht den Mut aufgebracht, religiöse Gefühle zu verletzen, würden in Europa die Scheiterhaufen wohl heute noch brennen. Angesichts der sehr realen Gefahr, dass wir möglicherweise auf ein Zeitalter der Religionskriege zusteuern, brauchen wir deshalb in der gegenwärtigen Situation nicht weniger, sondern weit mehr religionskritische Stimmen in der öffentlichen Debatte. Die Zeiten, in denen weltanschauliche Offenheit religiösem Offenbarungswahn geopfert wurde, sollten endgültig vorbei sein!


1 Antwort auf „Ferkel statt Gott!“


  1. 1 knumpe 01. Februar 2008 um 13:38 Uhr

    sensationelle zweite postkarte.

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