Stefan Raab und der Dalai Lama

Der erste Witz bei Stefan Raab seit langem, über den man wieder lachen konnte. Zum Thema Dalai Lama kommentiert Raab einen Videoclip (Stand Up) des Dalai Lama, in dem dieser sichtlich erheitert bestreitet ein Dämon zu sein, mit: „Süß. […] Für mich ist der Dalai Lama der Knut der Religionsführer. […] Man merkt ihm überhaupt nicht an, dass er seit Jahrzehnten mit seinem kleinen Land China terrorisiert“

Im Gegensatz zu den sonstigen medialen Verlautbarungen zum Thema Dalai Lama und Tibet schon fast unabsichtlich tiefschürfend!


2 Antworten auf „Stefan Raab und der Dalai Lama“


  1. 1 blackone 16. April 2008 um 23:48 Uhr

    schade nur, dass er das wahrscheinlich ironisch gemeint hat…

  2. 2 Edward E. Nigma 25. April 2008 um 17:06 Uhr

    Tibets Holocaust. Ein Märchen für Deutsche.

    Eine eindringliche Sprecherstimme erklärt beinahe 60 Jahre alte schwarz-weiß Aufnahmen: “Völkermord sollte in Shangri-Lah Einzug halten. Ein Holocaust der den Frieden und die Stille einer Welt zerstörten, die kaum den Lärm einer Maschine kannte und schon gar nicht den eines Maschinengewehrs. Ein Land das ungestört in einem zeitlosen Winkel der Geschichte in sich geruht hatte, wurde durch die Gegenwart aufgeschreckt und erwachte in einem furchtbaren Alptraum. 1949 überfällt das riesige China, das vergleichsweise kleine Tibet. Eine mit modernen Waffen ausgestattete Armee fällt kampferprobt über den wehrlosen Nachbarn her. Gebietsansprüche aus längst vergangenen Zeiten werden ins Feld geführt und die Chinesen erobern in kürzester Zeit, das was sie das Schatzhaus des Westens nennen.”

    Frieden. Stille. Wehrloser Nachbar. Kampferprobte moderne Armee? Holocaust! So einfach lässt sich die Propaganda zusammenfassen, die auf einer Weltbild-DVD namens “Mystica, die DVD. Die großen Rätsel der Menschheit.” zum Thema Tibet verbreitet wird. Propaganda im Namen eines brutalen feudalen Systems, dass es bis ins 20. Jahrhundert hinein schaffte Zustände wie im Mittelalter in seinem Einflußgebiet aufrecht zu erhalten. Propaganda, die gerade auch wieder ständig im Fernsehen heruntergebetet wird, weil der esoterische Klimbim der tibetischen Buddhisten das Unbehagen vieler Deutscher mit der Moderne versöhnt und gleichzeitig ihre altbackenen antikommunistische Reflexe bedient. Und dann noch dieser süße und schnukkelige Drops namens Dalai Lama. Ja, genau, “dieser Papst für Leute, die zu feige sind, wenigstens an was Richtiges zu glauben, wenn sie schon glauben, glauben zu müssen.” wie es Wiglaf Droste einmal so schön formulierte…

    Hier geht es weiter…

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