Kulturtipps I

Ein 40 Stunden/Woche Praktikum für 0 € (‚das ist in der Branche üblich‘ – lol) bietet Gelegenheit youtube näher kennen zu lernen. Deswegen hier 2 Top-Kulturtipps:

Marc Uwe Kling
Im Internet unter http://www.marcuwekling.de/ zu finden. Bekannt geworden durch seine Auftritte bei Poetry Slams und seine Geschichten vom Känguru, hat er aber auch n paar Lieder im Angebot. Neben der ‚Homage‘ an Josef Ackermann begeistert vor allem sein SPD-Hit ‚Wer hat uns verraten‘:

Rainald Grebe

Oft in der Kombo mit der Kappelle der Versöhnung unterwegs bietet er unterhaltsames Liedgut für jede Gelegenheit. Als erstes seine künstlerische Verarbeitung der brandenburgischen Tristesse:

Und fast noch besser: Rainald Grebe als Kai Diekmann erklärt die 68er


3 Antworten auf „Kulturtipps I“


  1. 1 lahmacun 12. März 2009 um 20:51 Uhr

    in was für ner branche biste denn unterwegs? ich hab mir immer die knallharten bereiche gesucht, hab bei den praktika – im vergleich zu anderen – immer halbwegs ok verdient. statt links-liberaler zeitung, wo man auch nur ausgebeutet wird, und im prinzip (oft) auch nur die gleiche sauce im anderen jargon verbreitet wird, hab ich – damals – immer ne einnistung in den „zentralen“ angestrebt, wo die richtigen arschlöcher zuhause sind. da lernt man auch viel drüber, wie das system funktioniert. zumindest mehr als in kuschelredaktionen linksliberaler, aber ebenso kommerzieller schmierblätter.

  2. 2 - revolution - 13. März 2009 um 8:13 Uhr

    tja, bevor ich zu süddeutsche oder bayerischem rundfunk etc. darf (die wenigstens geld rüberwachsen lassen würden), muss ich ein vor-praktikum vorweisen können. das mach ich in so ner lokalklitsche, die offensichtlich davon lebt unterbezahlte azubis und mehrere 0€-praktikanten zu beschäftigen. schlussendlich ist das wohl sowas videojournalistisches, was heißt, sie sparen sich auch noch den kameramann und ich soll selber drehen.

  3. 3 lahmacun 13. März 2009 um 10:37 Uhr

    ahja, lokal- und regionalblätter. mies. ich selber bin nie in den „genuß“ gekommen, aber was ich so von freund_innen weiß, bestehen die zu 99% auch nur aus praktikant_innen. da kommt dann hinzu, dass man nicht nur nix verdient, sondern auch keine fachliche unterstützung erhält.

    sie sparen sich auch noch den kameramann und ich soll selber drehen.

    ist heute recht üblich, zT auch bei größeren blättern. die digitalisierung bietet viel einsparungpotenzial.

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